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Posts

Ruhrgebiet - Medizin

Tetris kann bei Behandlungposttraumatischer Belastungsstörungen helfen
Bochum (idr). Das Spielen des Computerspiels Tetris könnte Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung helfen, unwillkürlich wiederkehrende bildliche Erinnerungen an traumatische Erlebnisse abzuschwächen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Ruhr-Universität Bochum, die eine Studie zusammen mit dem Karolinska Institutet in Schweden durchgeführt haben. An der Studie nahmen 20 Patienten teil, die zu einer regulären Therapie für sechs bis acht Wochen stationär in Behandlung waren. Neben den üblichen Einzel- und Gruppentherapien absolvierten sie eine spezielle Intervention: Sie schrieben eine ihrer belastenden Erinnerungen auf ein Blatt. Anschließend spielten sie 25 Minuten lang Tetris auf einem Tablet. Die Häufigkeit des entsprechenden Flashbacks ging spezifisch in den Tagen und Wochen nach der Intervention zurück. Als Grund vermuten die Wissenschaftler, dass ein Bild der belastenden Erinnerung in Gehirn-Arealen…
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Ruhrgebiet, NRW - Wissenschaft & Forschung, Wirtschaft

Auf die Einstellung kommt es an: So können gute Vorsätze im Job besser umgesetzt werden
Dortmund (idr). Gerade zum Jahresanfang fassen viele Menschen gute Vorsätze für den Arbeitsalltag. Für die erfolgreiche Umsetzung ist entscheidend, wie jeweils die Fähigkeit zur Selbstkontrolle eingeschätzt wird: Wer davon ausgeht, dass Willenskraft kaum Grenzen kennt, fühlt sich nach mental anstrengenden Aufgaben weniger erschöpft und kann Selbstkontrolle erfolgreicher aufrechterhalten. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine aktuelle Studie am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung. Lange herrschte die Auffassung, dass Willenskraft eine nur begrenzt verfügbare Ressource sei. Neuere Erkenntnisse deuten darauf hin, dass es einen Einfluss hat, welches Konzept von Willenskraft im Kopf vorherrscht. Für die Studie mussten die Probanden, die alle regelmäßig beruflich in Kontakt mit Kunden, Patienten oder Geschäftspartnern stehen, zweimal pro Tag einen Fragebogen ausfüllen. Sie gaben an, wie häufig sie ihre Emo…

Ruhrgebiet, NRW - Wissenschaft & Forschung, Medizin

Krebs durch Asbest: Biomarker ermöglichen jetzt Früherkennung
Bochum (idr). Das maligne Mesotheliom ist ein Krebs, der durch das Einatmen von Asbestpartikeln entsteht. Es ist kaum frühzeitig zu erkennen, bisher unheilbar und führt meist nach kurzer Krankheit zum Tod. Wissenschaftlern der Ruhr-Universität Bochum ist es nun gelungen, Biomarker im Blut von Patienten zu identifizieren, die es ermöglichen, die Krankheit ein Jahr früher zu diagnostizieren, als dies bisher der Fall war. Die Behandlungsmöglichkeiten verbessern sich dadurch deutlich. Zwischen Asbestkontakt und Ausbruch der Krankheit liegen viele Jahre. Daher sind die Zahlen durch Asbest verursachter Berufskrankheiten weiterhin hoch, obwohl die Verwendung des Stoffes vor mehr als 25 Jahren in Deutschland verboten wurde. Mehr als die Hälfte der Todesfälle aufgrund von Berufskrankheiten gehen laut Statistik der gesetzlichen Unfallversicherung auf Asbest zurück.

Ruhrgebiet - Umwelt

Ehemaliges Kokerei-Gebäude wird Artenschutzhaus

Gelsenkirchen (idr). Ein Zuhause für Fledermäuse, Schwalben, Falken, Eulen und Insekten: Das alte Stellwerksgebäude auf der Kokerei Hassel in Gelsenkirchen wird zu einem Artenschutzgebäude umgestaltet. Das schon für den Abriss vorgesehene Gebäude wird jetzt entkernt. Hinter zugemauerten Fenstern bieten Luken, Nistkästen, Hängemöglichkeiten und ein feuchter Sandboden den Tieren idealen Unterschlupf. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung fördert das Vorhaben mit 20.000 Euro. Die Vogelsang Stiftung kümmert sich zusammen mit dem NABU NRW und der Stadt Gelsenkirchen um das Gebäude. Das 33 Hektar große Gelände der Kokerei Hansa wird zum Stadtteilpark umgebaut. Infos: www.nrw-stiftung.de

Ruhrgebiet, NRW - Wissenschaft & Forschung

Deutsches Rettungsrobotik-Zentrum entsteht in Dortmund
Dortmund (idr). Auf dem ehemaligen Industriegelände Phönix-West in Dortmund entsteht in den nächsten Jahren das Deutsche Rettungsrobotik-Zentrum. Projektauftakt ist am 6. Dezember. In dem Kompetenzzentrum werden mobile Robotersysteme für die zivile Gefahrenabwehr erforscht und entwickelt. Eine Besonderheit des Labors sind die angeschlossenen Versuchsflächen, auf denen die Systeme auf ihre Einsatztauglichkeit in verschiedenen Szenarien erprobt werden können. Im Zentrum soll der Einsatz von Robotersystemen bei der zivilen Gefahrenabwehr in menschenfeindlicher Umgebung verbessert werden. Die Basis bilden dabei die vier Leitszenarien Feuer, Einsturz & Verschüttung, Detektion von Gefahrstoffen und Hochwasser.  Das Bundesforschungsministerium fördert das zunächst auf vier Jahre angelegte Projekt. Träger ist ein Verbund aus Anwendern, Industrie, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Langfristiges Ziel ist es, über die Förderphase …

Ruhrgebiet, Essen, Duisburg - Wissenschaft & Forschung, Bildung

Uni Duisburg-Essen bietet drei neue Studiengänge mit interkulturellen Schwerpunkten
Duisburg/Essen (idr). Die Uni Duisburg-Essen erweitert ihr interkulturelles Portfolio: Die Fakultät für Geisteswissenschaften startet im Wintersemester gleich drei neue Studiengänge - den Bachelorstudiengang Türkeistudien sowie die Masterstudiengänge Geschichtspraxis Interkulturell und Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Der BA-Studiengang Türkeistudien bietet einen breiten Überblick über die Türkei im europäischen und globalen Kontext. Neben Türkisch wird zudem ein Semester lang intensiv eine weitere Sprache vermittelt, z.B. Kurdisch, Arabisch, Griechisch, Osmanisch und Armenisch. Der MA-Studiengang Geschichtspraxis interkulturell verzahnt die Geschichtswissenschaften mit anderen Fachkulturen und der Berufspraxis. Im MA-Studiengang Deutsch als Fremd- und Zweitsprache lernen die Studierenden u.a. durch ein Lehr- und Forschungspraktikum passende Berufsfelder kennen. Infos unter www.uni-due.de

Ruhrgebiet, Bochum, NRW - Wissenschaft & Forschung, Medizin

Bochumer Forscher empfehlen Dufttherapie für das Haarwachstum

Bochum (idr). Mit Sandelholz gegen Haarausfall: Eine Dufttherapie kann die Lebensdauer von Haaren verlängern. Das hat die Ruhr-Uni Bochum gemeinsam mit Experten des Monasterium Laboratory in Münster und der University of Manchester in Organkulturexperimenten herausgefunden. Menschliche Haarwurzelzellen besitzen Duftrezeptoren, die mit einem sandelholzartigen Duft aktiviert werden können. Stimulierten die Wissenschaftler den Rezeptor vier bis sechs Tage, erhöhte sich in den Haarfollikelzellen die Menge des Wachstumsfaktors IGF-1, einer der wichtigsten natürlichen Haarwuchsstimulatoren. In der Folge verlängerte sich die Wachstumsphase um etwa 30 Prozent.  Die Experten gehen nun davon aus, dass entsprechende Duftstoffe in Haarwassern oder Shampoos bei hormon- oder stressbedingtem diffusem Haarausfall helfen könnten. Eine erste klinische Studie mit 40 Patienten scheint das zu bestätigen. Die Anwendung einer Sandalore-haltigen L…