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Ruhrgebiet, NRW - Medizin, Wirtschaft

Evonik intensiviert Forschung für regenerative Medizin

Essen/Singapur (idr). Der Essener Evonik-Konzern forscht an der Gewebezüchtung für biologische Implantate in der Medizin. In diesem Monat eröffnet das Spezialchemie-Unternehmen dafür das Projekthaus Tissue Engineering (Gewebezüchtung) in Singapur. Bis zu 20 Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen arbeiten dort an Lösungen für die Gewebe-Regeneration etwa nach Unfällen oder Krankheiten. In der regenerativen Medizin sieht der Konzern ein zukunftsweisendes neues Geschäftsfeld. Der Markt für Materialien, die beim Tissue Engineering benötigt werden, wächst Schätzungen von Experten zufolge mit rund 30 Prozent pro Jahr und wird bis 2021 die drei Milliarden-US-Dollar-Marke erreichen.
In Projekthäusern bearbeiten Wissenschaftler aus verschiedenen Unternehmenseinheiten ein Themenfeld gemeinsam. Die Experten kommen in der Regel für drei Jahre zusammen. Das neue Haus ist Teil des ersten Evonik-Forschungszentrum mit dem Themenschwerpunkt Ressourceneffizienz in Singapur.

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Richtig "Trinken"

Eine fachmännische Patienteninformation
von Dr. med. Klaus Schnittert


„Jeder Arzt rät Ihnen, trinken Sie viel — das ist wichtig!" wird auf der Homepage eines großen, französischen Getränkeherstellers für „natürliches Mineralwasser" propagiert. Zu der täglichen Flüssigkeitsaufnahme durch die Nahrung von etwa 1 Liter solle man zusätzlich 1,5 Liter „natürliches Mineralwasser" trinken. Wichtig sei, bereits vor dem Auftreten von Durst zu trinken, da bei Durst bereits 0,5% des Körperwassers verloren gegangen seien und damit das Blut „dicker" werde und „langsamer fließe". Dies hätte bereits eine Minderdurchblutung der Muskeln und Gehirnzellen zur Folge und würde zur Abnahme der Leistungsfähigkeit und Konzentrationsfähigkeit führen. 
Der Nährstoff Wasser ist quantitativ der wichtigste Bestandteil des menschlichen Körpers. Je nach Alter, Geschlecht und Körperzusammensetzung variiert der Anteil des Körperwassers am Körpergewicht etwa zwischen 4…

Umwelt, Bildung & Technik

Klimaschutz macht Schule 
Energieunterricht der Hertener Stadtwerke für zweite Klassen

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Tetris kann bei Behandlungposttraumatischer Belastungsstörungen helfen
Bochum (idr). Das Spielen des Computerspiels Tetris könnte Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung helfen, unwillkürlich wiederkehrende bildliche Erinnerungen an traumatische Erlebnisse abzuschwächen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Ruhr-Universität Bochum, die eine Studie zusammen mit dem Karolinska Institutet in Schweden durchgeführt haben. An der Studie nahmen 20 Patienten teil, die zu einer regulären Therapie für sechs bis acht Wochen stationär in Behandlung waren. Neben den üblichen Einzel- und Gruppentherapien absolvierten sie eine spezielle Intervention: Sie schrieben eine ihrer belastenden Erinnerungen auf ein Blatt. Anschließend spielten sie 25 Minuten lang Tetris auf einem Tablet. Die Häufigkeit des entsprechenden Flashbacks ging spezifisch in den Tagen und Wochen nach der Intervention zurück. Als Grund vermuten die Wissenschaftler, dass ein Bild der belastenden Erinnerung in Gehirn-Arealen…