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Arbeit & Beruf

Starke Frauen blicken auf 15 Jahre positive Vereinsgeschichte zurück
Vereinsvorsitzende Ulrike Ziebuhr und Geschäftsführerin Gudrun Braukmann (Bildmitte) nahmen Gratulationen von Alt-Bürgermeister Wolfgang Pantförder, Sandra Arnold, Manuela Seifert und Christian Bugzel vom Jobcenter sowie Bürgermeister Christoph Tesche und Stellvertreterin  Christel Dymke bei der Jubiläumsfeier entgegen. ONsüd-Bilder: Sebastian Pokojski













von Sebastian Pokojski

15 Jahre erfolgreiche Vereinsarbeit, ein Grund für Frauen in Arbeit e.V. gemeinsam mit Freunden und Förderern des Vereines diesen Anlass zu feiern. Geladen hatte der Beschäftigungs- und Qualifizierungsträger aus Recklinghausen 120 Gäste in das Matthäus-Haus.
Vor 15 Jahren haben sich 47 Gründungsmitgliederinnen zusammengeschlossen, um die Lebenssituationen von Frauen zu verbessern. Geschäftsführerin Gudrun Braukmann betont ziel- und selbstbewusst: "Wir haben 47 Arbeitsplätze geschaffen und betreuen seit 2003 mit unserer Dienstleistungsagentur "Pro- Fix" kreisweit mittlerweile 410 Haushalte." Zahlen, die für sich sprechen.

Gastrednerin: Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe
Gerade im Sektor haushaltsnahe Dienstleistungen ist der Schwarzarbeitsanteil mit über 90 Prozent sehr hoch. Darauf wies auch Gastrednerin Prof. Dr. sc. oec. Uta Meier-Gräwe von der Justus- Liebig Universität Gießen hin. Sie begrüßte die Initiative von Frauen in Arbeit, in diesem Sektor sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zu schaffen. "Frauen in Arbeit tragen somit zur regionalen Beschäftigung bei", so Meier- Gräwe. Das stimmte auch die anwesenden Vertreter des Jobcenters und der Arbeitsagentur positiv. Über die Qualifizierungsoffensive im Bereich der Ausbildung zu Seniorenassistentinnen sind Frauen in Arbeit in den letzten Jahren sicherlich auch auffällig in das Feld des Arbeitsmarktes gerückt. Immerhin, über 80 Prozent der Teilnehmerinnen sind durch die Ausbildung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhätnisse übernommen worden.
Für die Zukunft hat sich der Verein vorgenommen, die Verwaltung effizienter zu organisieren und neue Aspekte in der Bildung zu setzen.

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