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Arbeit

Beschäftigtenzahl in der Metropole Ruhr erreicht Höchststand

Essen/Metrople Ruhr (idr). Die Zahl der Beschäftigten im Ruhrgebiet ist zum neunten Mal in Folge gestiegen. Mit 1.646.801 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Stichtag: 30.6.15) erreichte sie den höchsten Stand seit dem Jahr 2000. Im Vergleich zum Vorjahr stieg sie um 22.500 bzw. 1,4 Prozent. Das haben Statistiker des Regionalverbandes Ruhr (RVR) errechnet.
Die höchsten Zuwächse verzeichnete der Dienstleistungssektor. Die meisten Jobs entstanden mit einem Plus von rund 5.800 in der Branche der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, zu denen z. B. die Wach- und Sicherheitsdienste zählen. 5.200 neue Arbeitsplätze entstanden zwischen 2014 und 2015 im Bereich Heime und Sozialwesen.
Der Dienstleistungssektor macht inzwischen 75 Prozent des Beschäftigungsmarktes aus. 1,20 Millionen Beschäftigte arbeiteten hier 2014, im Jahr darauf waren es rd. 1,24 Millionen. Gleichzeitig sank die Zahl der Beschäftigten im produzierenden Gewerbe von gut 416.000 im Jahr 2014 auf aktuell rund 407.000 im Jahr 2015.
Infos und Tabellen unter www.statistik.metropoleruhr.de

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LWL-Universitätsklinikum Bochum setzt auf Appzur ambulanten Behandlung psychisch Kranker
Bochum (idr). Nach einem stationären Aufenthalt in einem psychiatrischen Krankenhaus ist die ambulante Weiterbetreuung oftmals nicht sichergestellt, da es an ambulanten Therapieplätzen mangelt. Die Folge: Patienten werden nach kurzer Zeit wieder stationär eingewiesen. Das LWL-Universitätsklinikum Bochum will künftig eine neue App einsetzen, um dem sogenannten Drehtüreffekt entgegenzuwirken. Mit Hilfe des Programm kommunizieren Patienten und Therapeuten über Messengerdienste, Chat und Videotelefonie miteinander. Termine können vereinbart, Rezepte und Bescheinigungen angefordert sowie Dokumentationen für die Therapie angelegt werden. Darüber hinaus bieten die Therapeuten über die App kurzfristig Interventionsmöglichkeiten an. Entwickelt wurde die "Tell us"-App vom LWL-Forschungsinstitut für Seelische Gesundheit. Der Startschuss für die Pilotphase fällt zum Jahreswechsel.

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Bochum/Münster (idr). Ein Forscherteam der Fachhochschule Münster, des Horst-Görtz-Instituts für IT-Sicherheit der Ruhr-Universität Bochum und der Katholieke Universiteit Leuven hat Verschlüsselungsstandards für E-Mails gehackt. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass die beiden gängigsten E-Mail-Verschlüsselungsverfahren - Open PGP und S/MIME - angreifbar sind. Die Anfälligkeit von E-Mail-Verschlüsselungen wurde damit zum ersten Mal nachgewiesen. Nach ihrem erfolgreichen Angriff haben die Forscher die Hersteller aller getesteten Mailprogramme über die entdeckte Sicherheitslücke informiert. Inzwischen wurde nachgebessert, um das Risiko eines erfolgreichen echten Angriffs zu minimieren.

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