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Ruhrgebiet, NRW - Wissenschaft & Forschung, Medizin

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert Essener Krebsstudie

Essen (idr). Mit einem neuen 3D-Bildverfahren wollen Mediziner der Universität Duisburg-Essen den schwarzen Hautkrebs in den Wächterlymphknoten zuverlässiger aufspüren. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt die auf fünf Jahre angelegte Studie am Universitätsklinikum Essen in den nächsten drei Jahren zunächst mit 2,2 Millionen Euro.
Die Wissenschaftler testen, ob sie mit dem dreidimensionalen bildgebenden Verfahren die Sentinellymphknoten besser finden können. Bisher wendet die Hautklinik des Universitätsklinikums ein Standardverfahren an, bei dem die Wächterlymphknoten durch radioaktiv markierte Eiweißpartikel markiert werden.
Wächterlymphknoten liegen im direkten Abflussgebiet der Lymphflüssigkeit von Tumoren. Werden in ihnen Tumorzellen nachgewiesen, ist es wahrscheinlich, dass sich bereits weitere Metastasen im Umfeld befinden. Liegen keine Tumorzellen vor, müssen die Patienten deutlich weniger aggressiv behandelt werden.

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Internationaler Tag der Pflege

Die Pflegenden sind die Unverzichtbaren
Elisabeth Krankenhaus informiert zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai rund um Ausbildung und Karriere im Recklinghäuser Süden.
(ek) „Die Freude der Menschen, wenn man ihnen hilft, motiviert mich", deshalb will Beyza Mina Aydin Gesundheits- und Krankenpflegerin werden. Wer das möchte, aber noch nicht so recht weiß, wo es hingehen soll und was der Beruf mit sich bringt, kommt am Samstag, 12. Mai, von 10 bis 14 Uhr ins Elisabeth Krankenhaus, um den Pflegeexperten Löcher in den Bauch zu fragen. Am internationalen Tag der Pflege informieren erfahrene Kräfte im Foyer des Haupteingangs (Zugang über Auf der Jungfernheide) über die Ausbildung und Karrieremöglichkeiten. Kranke brauchen Pflege. Pflegerinnen und Pfleger sind das Herzstück unseres Krankenhauses. Ohne sie geht nichts. Ihre Beobachtungen sind für die ärztliche und therapeutische Behandlung der Patienten von großer Bedeutung. Menschen brauchen Menschen, vor allem wenn sie krank sind…

Ruhrgebiet, NRW - Wissenschaft & Forschung

Wissenschaftler können E-Mail-Verschlüsselungen hacken

Bochum/Münster (idr). Ein Forscherteam der Fachhochschule Münster, des Horst-Görtz-Instituts für IT-Sicherheit der Ruhr-Universität Bochum und der Katholieke Universiteit Leuven hat Verschlüsselungsstandards für E-Mails gehackt. Die Wissenschaftler konnten zeigen, dass die beiden gängigsten E-Mail-Verschlüsselungsverfahren - Open PGP und S/MIME - angreifbar sind. Die Anfälligkeit von E-Mail-Verschlüsselungen wurde damit zum ersten Mal nachgewiesen. Nach ihrem erfolgreichen Angriff haben die Forscher die Hersteller aller getesteten Mailprogramme über die entdeckte Sicherheitslücke informiert. Inzwischen wurde nachgebessert, um das Risiko eines erfolgreichen echten Angriffs zu minimieren.

Ruhrgebiet - Medizin

LWL-Universitätsklinikum Bochum setzt auf Appzur ambulanten Behandlung psychisch Kranker
Bochum (idr). Nach einem stationären Aufenthalt in einem psychiatrischen Krankenhaus ist die ambulante Weiterbetreuung oftmals nicht sichergestellt, da es an ambulanten Therapieplätzen mangelt. Die Folge: Patienten werden nach kurzer Zeit wieder stationär eingewiesen. Das LWL-Universitätsklinikum Bochum will künftig eine neue App einsetzen, um dem sogenannten Drehtüreffekt entgegenzuwirken. Mit Hilfe des Programm kommunizieren Patienten und Therapeuten über Messengerdienste, Chat und Videotelefonie miteinander. Termine können vereinbart, Rezepte und Bescheinigungen angefordert sowie Dokumentationen für die Therapie angelegt werden. Darüber hinaus bieten die Therapeuten über die App kurzfristig Interventionsmöglichkeiten an. Entwickelt wurde die "Tell us"-App vom LWL-Forschungsinstitut für Seelische Gesundheit. Der Startschuss für die Pilotphase fällt zum Jahreswechsel.