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Umwelt, Bildung & Technik

Klimaschutz macht Schule 

Energieunterricht der Hertener Stadtwerke für zweite Klassen

Die Kinder aus der Martinischule wissen schon einiges über den
Klimaschutz. ONsüd-Bilder: Hertener Stadtwerke

      
Dozentin Yvonne Kamann
 vermittelt das Wissen spielerisch.
Herten - Die Kinder aus der 2a der Martinischule haben die Tische und Stühle in ihrem Klassenzimmer beiseite geräumt. In der Mitte des Raums stehen sie eng im Kreis. In ihrer Mitte tummelt sich ein „Eisbär“ zwischen zwei „Schollen“.
Der Eisbär ist das Symboltier für den Klimawandel. Auch beim Energieunterricht der Hertener Stadtwerke spielt er eine zentrale Rolle. Von Yvonne Kamann, Dozentin der Deutschen Umweltaktion, lernen die Kinder, dass er auf das Eis am Nordpol angewiesen ist. 
Viele von ihnen wissen schon, dass CO2 dafür verantwortlich ist, dass die Erde immer wärmer wird und das Eis deshalb schmilzt. So geht es auch dem „Eisbären“ im Kreis der Schulkinder an diesem Morgen nicht lange gut: Nacheinander verschwinden seine „Eisschollen“ und er kann sich nirgends mehr ausruhen. 
Anhand von Spielen und Liedern erfahren die Kids, was sie selbst dagegen tun können. Zum Beispiel weniger fernsehen. Und sich nicht von den Eltern zur Schule fahren lassen. Und immer alle Geräte ausschalten. Im Klassenzimmer verteilen sie Aufkleber, damit sie zukünftig immer daran denken, wo sie Energie sparen können.
Der Energieunterricht der Hertener Stadtwerke
ist als Mitmach-Unterricht konzipiert.
Die Hertener Stadtwerke bieten seit 2011 den Energieunterricht für zweite Klassen an, für vierte Klassen bereits seit 2008. Seit 2017 sind sie mit diesem Projekt auch in den Hertener Kindergärten unterwegs. 



Das Hertener Klimakonzept 2020+: www.hertenerklimakonzept2020.de

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