Forschung
Forschungskonsortium legt Fahrplan
für die Energiewende im Ruhrgebiet vor
Wuppertal/Metropole Ruhr (idr). Gelingt dem Ruhrgebiet mit seiner polyzentrischen Struktur die nachhaltige Umsetzung der Energiewende, so kann die Region eine wichtige Vorreiterrolle für den Wandel in ähnlichen Räumen einnehmen. Zu diesem Schluss kommt ein interdisziplinäres Konsortium, das seit 2014 an dem Projekt "Energiewende Ruhr" arbeitet. Es zeigt zudem den Weg zu einer strategischen Weiterentwicklung in der Metropole Ruhr auf.
Eine weitere Umgestaltung der Energieinfrastrukturen und vor allem eine verstärkte regionale Koordination sind demnach essentiell für eine erfolgreiche Energiewende im Ruhrgebiet. In der neuen Broschüre "Die Energiewende regional gestalten" werden notwendige Politikmaßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern vorgestellt. Zentrale Themen sind die Anpassung der Energieinfrastrukturen an neue technische und ökonomische Herausforderungen der Energiewende und die Steuerung der Siedlungs- und Verkehrsentwicklung in eine nachhaltige Richtung.
Das von der Stiftung Mercator geförderte Projekt "Energiewende Ruhr" wird unter Federführung des Wuppertal Instituts vom Kulturwissenschaftlichen Institut Essen, von der Technischen Universität Dortmund, vom Büro Spiekermann & Wegener sowie von der Bergischen Universität Wuppertal durchgeführt.
Infos: www.energiewende-ruhr.de